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von Macherinnen und Machern
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Tag der Innenentwicklung 2025 in Zella
Zweiter Tag der Innenentwicklung in der Schwalm-Aue Region in Zella
Am Sonntag, dem 14. September 2025, veranstaltete der Verein der LEADER-Region Schwalm-Aue zum zweiten Mal den ‚Tag der Innenentwicklung‘. Dieses Mal fand die Veranstaltung auf dem Gelände des historischen Gebäudes an der Kurhessenstraße 2 im Ortsteil Willingshausen-Zella statt.
Zentrales Thema war die Machbarkeitsstudie zum Zentrum für Baukultur. Bereits im Juli hatten rund 45 Interessierte bei einer Informationsveranstaltung erste Pläne und Ideen hierfür kennengelernt. Das Ziel besteht darin, mit dem Zentrum eine Anlaufstelle zu schaffen, die Bauinteressierte, Eigentümer und Fachleute zusammenbringt, um eine fachgerechte Sanierung und den Erhalt historischer und bestehender Gebäude zu unterstützen.
Am Tag der Innenentwicklung nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das Gebäude mit Außenanlage zu besichtigen und sich über die Machbarkeitsstudie zu informieren. Neu installierte Bauzaun-Banner und eine kleine Ausstellung im Gebäudeinneren gaben zusätzlich einen anschaulichen Überblick über die Inhalte und Zielsetzungen des Projekts. In seiner Eröffnungsrede betonte Bürgermeister Luca Fritsch die wichtige und zugleich herausfordernde Aufgabe, die Ortskerne unter Berücksichtigung des baukulturell bedeutsamen Gebäudebestands zu stärken.
Auch das Schwelgen in Erinnerungen an das Gebäude im Ortskern und alte Geschichten waren fester Bestandteil des geselligen Nachmittags. Einen besonderen Beitrag leistete Philipp Sojka von den Altstadtfreunden Treysa e.V.. Er stellte den traditionellen Baustoff Lehm vor, demonstrierte dessen praktische Anwendung und motivierte die Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen. Zudem bot der Energieberater Herr Steube mit seinem Vortrag Einblicke in die Chancen und Herausforderungen der energetischen Sanierung am konkreten Beispiel des Gebäudes. Die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. präsentierte sich ebenfalls vor Ort und demonstrierte eindrucksvoll Werkzeuge und Materialien des traditionellen Bauens.
Die Veranstaltung verband Information, Praxis und Austausch und setzte wichtige Impulse zur Stärkung der Ortskerne. Die Resonanz vor Ort zeigte das große Interesse am Gebäude und dem Thema der Innenentwicklung und Baukultur in der Region. Diesbezüglich besonders hervorzuheben ist die tatkräftige Unterstützung der lokalen Bevölkerung und Vereine.
In diesem Sinne gilt der Dank allen Beitragenden sowie Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

